Damen 1 - Bezirksoberliga - 2018/2019
Auswärtsniederlage in Schleißheim
BERICHT Bernd Heinzinger, Erdinger Anzeiger Bei den Handballfrauen der SpVgg Altenerding streikt weiterhin der Motor: Nach einer schwachen Vorstellung mussten sie sich in der Bezirksoberligapartie beim TSV Schleißheim überraschend deutlich mit 23:30 (12:15) geschlagen geben und kassierten damit die dritte Niederlage nacheinander. Zu Beginn wäre Schleißheim verunsichert gewesen und wollte die eigene Niederlage in Grenzen halten, sagte SpVgg-Trainer Alexander Polz „Wir haben aber unsere Gegenstöße nicht reingebracht und auch in der ersten Welle keine Geschwindigkeit gezeigt.“ So versäumten es die Altenerdinger Frauen deutlicher als 4:2 davon zuziehen und bauten den Gegner auf. Schließheim fand in der Abwehr zu Selbstbewusstsein und schaffte in der Folge einen Fünftore-Lauf zur eigenen 7:4-Führung. Im Anschluss arbeitete die SpVgg-Abwehr weiter deutlich zu wenig,ließ einfache Tore zu. Dabei hielten die Torfrauen Susanne Wenner und Kathleen Halfter sehr stark, parierten an die Hälfte der Bälle, die auf ihren Kasten kamen. Vorne musste sich Altenerding jedes Tor hart erkämpfen, es fehlte weiter das Tempo. Daher blieb der Rückstand bis zur Pause stets bei zwei bis vier Toren,12:15 stand es nach 30 Minuten. Polz: „Das wäre noch kein Problem gewesen, aber dann haben wir trotz eigenem Anspiel gleich wieder zwei Tore kassiert. Im Anschluss ging es in den Köpfen los.“ In der Abwehr agierten die Gäste zwar jetzt aggressiver und holten sich einige Bälle. Die erste Welle verlief aber weiter kläglich. Immer wieder rannten sich die Altenerdingerinnen am Gegner fest. Polz versuchte alles, wechselte durch, probierte verschiedene Spielerinnen auf den jeweiligen Positionen aus. Doch die Durchschlagskraft wurde nicht besser. Trotzdem gab es noch die Möglichkeit zur Wende. Beim Stand von 20:22 hatte Altenerding gleich doppelte Überzahl – statt einem eigenen Treffer kassierte man aber ein Gegentor zum 20:23. In der Schlussphase versuchte man es mit einer sehr offenen Ausrichtung, was Schleißheim einige Tore brachte und der Rückstand bis zum Ende noch anstieg. Alexander Polz: „Die Frauen haben die Anforderungen leider nicht einmal ansatzweise umgesetzt. Einzig positiv war die Leistung der Torhüterinnen, da sieht man einmal, wie schlecht die Abwehr eigentlich war.“ Die Tore: Stefanie Rott 5/3, Laura Dietsch 4, Theresa Gassner 3, Ricarda Baierl 2,Julia Kübelsbeck 2, Susanne Schneider 2, Janina Konrad 2, Katharina Künstner 2/1 und Theresa Wyhnalek.