Herren 1 - Landesliga - 2018/2019
Leider wurde es nichts mit einem Heimsieg
Bei unseren Herren 1 läuft es zurzeit nicht so rund. Spiele die gewonnen oder zumindest unentschieden ausgehen können, werden dann auf ganz unerklärlicherweise abgegeben und deutlich verloren. Wie stand es um die Mannschaft nach dem unglücklich verlorenen Spiel in Ottobeuren? Würden die Herren dies wieder gut machen? So ganz konnte keiner diese Frage so recht beantworten, auch nicht nach dem Heimspiel gegen den TSV Simbach. An diesem Wochenende stand also wieder ein Heimspiel für die Biber Herren 1 an. Zu Gast hatte man den Tabellenfünften, den TSV Simbach. Mit gemischten Gefühlen ging man in dieses Spiel. Eigentlich hat man es vom Niveau her drauf mal einen der führenden Mannschaften ein Bein zu stellen. Nur rüberbringen tun es die Jungs nicht. Auch in diesem Spiel muss man sagen, dass es tolle Spielphasen gab wo alle dachten sie haben den Hebel rumgedreht, doch es blieb bei den Phasen. Und so war es nicht verwunderlich, dass die Jungs um Trainer Nadi Özdemir wieder einmal eine recht deutliche Niederlage – die aber fast alleinig aus den letzten 14 Minuten des Spiels resultierten. Es fing recht verheißungsvoll an. Es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Die Biber hätten hier bereits einen kleinen Vorsprung rausarbeiten können, wenn die Abwehr beherzter zu Werke gegangen wäre. Es fehlte fast gänzlich das Heraustreten auf die Rückraumspieler der Simbacher. Diese konnten während des gesamten Spiels fast nach Belieben aus ca. 10 m Entfernung ihre Würfe auf das Bibertor platzieren. Simbach schlug auch ein sehr hohes Tempo an – unsere Herren hatten dann auch manchmal Mühe den Rückzug entsprechend schnell zu gestalten. Nach 10 Minuten konnte man gut sehen was aus einer guten Deckung passieren kann. Die Biber gewinnen in der Defensive den Ball, dieser wurde dann schnell über Maxi Arnold und Stefan Auernhammer nach vorne gespielt und dann mit einem Pass auf den frei laufenden Lukas Donaubauer gebrachte, der den Ball dann gekonnt üben den mächtigen Keeper der Simbacher zum Anschlusstor zum 7:8 lupfte. Man merkte dass die Abwehr stabiler wurde, doch leider verpassten es unsere Herren eine mögliche deutlichere Führung herauszuspielen. Eine zwischenzeitliche 11:10 Führung wurde einfach aus der Hand gegeben. Wie so oft leistete sich die Mannschaft dann unerklärliche schwache 10 Minuten. Vorne nichts treffen und gleich im Gegenzug ein Treffer kassieren. Dennis Weiland, der erstmals wieder zwischen den Pfosten stand, wirkte zeitweise etwas ängstlich, was aber angesichts seiner schweren Handverletzung verständlich war. Er konnte seine Vorderleute nicht besser unterstützen. So war es wie so oft, die Biber gingen mit einem 13:19 Rückstand in die Halbzeitpause. Nach Wideranpfiff war allen klar, dass es nicht einfach sein werden würde diesen Rückstand aufzuholen. Doch unmöglich ist es nicht. Nun stand Stefan Haase Tor und konnte zu Beginn auch einige Großchanen der Gäste zu Nichte machen. Und irgendwie merkte man plötzlich ein kurzes Aufbäumen der Biberherren. Mit unbedingten Willen markierte Lukas Donaubauer das zwischenzeitliche 16:20. Dies läutete ein zeitweises tolles Spiel unserer Jungs an. Es begann der Kampf das Spiel nun doch wenden zu wollen. Die Rückraumspieler Tobias Koburger und Lukas Donaubauer konnten dann auch fast nach Belieben treffen wenn sie aus voller Bewegung kamen. Fast alleine konnten sie den Rückstand schmelzen lassen. Bernhard Glas konnte dann 24:26 markieren. Doch dann nahm ab der 45 Minute das Unheil seinen Lauf. Die SpVgg kassiert in Unterzahl zwei Treffer und kurze Zeit später verlieren sie Lukas Donaubauer nach einer roten Karte. Sofort konnte man dann in der Körpersprache die Resignation sehen. Auch wenn Tobias Koburger mit zwei Treffern in Folge auf 26:29 nochmals verkürzte, hatten die Jungs nichts mehr entgegen zu setzten. Sie gaben sich auf, verloren das Spiel dann doch noch deutlich mit 28:35. FAZIT: „Wieder einmal zu viele technische Fehler, Abwehr ist nicht stabil genug und da bekommen die Jungs zu viele schnelle Gegentore. Natürlich war die rote Karte auch für das Biberspiel entscheidend. Die Körpersprache hat dies deutlich gemacht. Es wäre wünschenswert die Trainingsbeteiligung zu steigern um somit – vor allem in der Abwehr – mehr Möglichkeiten zu haben“ meinte nach dem Spiel der Trainer Nadi Özdemir. Doch leider scheinen nicht alle Jungs dies zu verinnerlichen. Eigene Befindlichkeiten mal auf Seite zu stellen und im Sinne der Mannschaft zu agieren. Während 60 Minuten im Spiel sollte dies doch möglich sein. Es gab mal ein Motto: „Ein Team – ein Ziel“ Aber dies ist wohl schnell verpufft. Jungs ihr habt es drauf – bringt es über eine VOLLE Spielzeit auf die Platte. (Fazit der Redaktion). Für die SpVgg spielten und trafen: Dennis Weiland, Stefan Haase (beide Tor), Tobias Koburger 9, Stefan Auernhammer 6/2, Lukas Donaubauer 5, Quirin Huber 4, Bernhard Glas 2, Michael Sack 1, Thomas Peteranderl 1, Tobias Schlecht, Maxi Arnold und Lukas Alber