Damen 1 - Bezirksoberliga - 2018/2019
Heimsieg gg Schleissheim
Bericht: Bernd Heinzinger, Erdinger Anzeiger Nachdem in den letzten Partien nur die Offensivleistung stimmte, präsentierten sich die Handballfrauen der SpVgg Altenerding im Bezirksoberligaduell mit dem TSV Schleißheim endlich auch in der Defensive über weiter Strecken stabil. Zur Belohnung durften sie sich über einen klaren 31:20 (15:9) Sieg freuen und holten wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Trainer Simon Klawe lobte im Anschluss: „Wir haben heute hinten gut seitlich verschoben und dem Gegner dadurch deutlich weniger Platz gelassen.“ Nach vorne zeigte sich in derAnfangsphase besonders Anabelle Kaube in Topform. Sie sorgte mit ihrem starken Eins-gegen-Eins-Spiel gleich einmal für die ersten drei Altenerdinger Tore zur 3:1-Führung. Die Gastgeberinnen blieben in der Folge am Drücker. Auch Stefanie Rott konnte jetzt das eine oder andere Mal verwandeln, der Vorsprung erhöhte sich über ein 8:5 und 12:7 bis auf 15:8. Das letzte Tor im ersten Abschnitt gehörte zwar den Gästen, doch Rott und Kaube trafen direkt nach Wiederanpfiff zum 17:9.Die Gastgeberinnen kamen auch immer wieder durch die zweite Welle zum Erfolg, mussten sich dadurch nicht so häufig gegen die formierte gegnerische Abwehr quälen. Der Vorsprung blieb weiter auf einem hohen Niveau – dafür sorgten auch Miriam Deuschle und Claudia Brueckl, die sich am Kreis abwechselten und beide vorne wie hinten gute Aktionen zeigten – dabei ihre Nebenleute zudem immer wieder motivierten. 21:12 stand es nach 40 Minuten für die SpVgg-Frauen, beim 26:16 zehn Minuten später betrug die Führung erstmals zehn Tore. Simon Klawe konnte es sich erlauben, munter durchzuwechseln. Die Frauen von der Bank zeigten dabei ebenfalls ihre Klasse, einen Bruch im Spiel gab es nicht zu beklagen. Die Gastgeberinnen brachten die Begegnung letztlich sicher nach Hause und durften sich über den wichtigen Sieg freuen. Klawe zeigte sich mit dem Ergebnis und auch der Leistung über weite Strecken zufrieden. Er monierte aber, dass manchmal die Konzentration in der Abwehr doch noch ein wenig nachgelassen habe: „Gegen stärkere Kontrahenten könnte das schiefgehen.“ Wichtig sei es aber jetzt erst einmal, die zwei Punkte eingefahren zuhaben: „Nun müssen wir auf die weiteren Aufgaben hinarbeiten.“ Die Tore: Anabelle Kaube 10/4, Theresa Gassner 6, Stefanie Rott 4, Miriam Deuschle 3, Theresa Wyhnalek 3, Julia Kranich 2, Grit Kschischow, Susanne Schneider und Katharina Stoiber