Damen 1 - Bezirksoberliga - 2018/2019
Daheim gg Altötting
Bericht: Bernd Heinzinger, Erdinger Anzeiger Sie haben gekämpft und es mit Tempohandball versucht: Am Ende aber fabrizierten die Handballfrauen der SpVgg Altenerding zu viele teils haarsträubende Fehler und unterlagen daher im Bezirksoberligaduell mit dem TV Altötting 25:32(11:14). Schon in den ersten Minuten schlichen sie immer wieder Leichtsinnsfehler in SpVgg-Spiel ein. Der Ball landete häufig im Aus oder bei der Gegenspielerin. 2:4 lagen die Gastgeberinnen bald zurück, dann besorgte die insgesamt sehr starke Anabelle Kaube zwei Tore für ihre Truppe zum 4:4. In der Folge aber versuchten es die Altenerdingerinnen zwar teils schnell nach vorne, doch die Abwehr der Gäste war für sie zu häufig unüberwindbar. Da brachten auch überragende Paraden von Torfrau Susanne Wenner, sie hielt unter anderem einen Siebenmeter sehenswert, nicht viel. Die Biber-Frauen gerieten wieder ins Hintertreffen und über ein 5:8 und 8:11 stand es schließlich 11:14 zur Halbzeit. Im zweiten Abschnitt setzte sich die Fehlerserie fort: Ob Schritte, Fehlpass oder schwacher Wurf aus freier Position – alles war dabei, was man als Trainer im Angriff nicht sehen will. So stand es bald 13:19, später 15:23 aus Sicht der Altenerdingerinnen. Jetzt folgte die stärkste Phase in der Partie. Stefanie Rott fand endlich einmal eine Lücke, Verena Bauer setzte zwei Tore drauf und es stand nur noch 18:23. Damit noch nicht Schluss: Marcella Callovini stand jetzt im Kasten und hielt, was zu halten ging. Dazu zeigte sich Altenerding kämpferisch in der Abwehr: Anabelle Kaube machte zwei weitere Tore für die Gastgeberinnen, die sich damit auf 20:23 näherten. In der Halle wurde es laut, doch die Aufholjagd fand ein jähes Ende. Denn es folgten wieder Fehlwürfe, die Gäste dagegen machten drei Tore nacheinander und beim Stand von 20:26 aus Sicht der SpVgg war die Entscheidung gefallen. Damit zeigten die Gastgeberinnen nur phasenweise, dass man mit einem Spitzenteam der Bezirksoberliga mithalten kann. Aber der Klassenerhalt ist zum Glück seit dem vergangenen Wochenende geschafft, damit kann die Truppe um Trainer Simon Klawe trotz der Niederlage beruhigt ins Saisonfinale gehen. Die Tore: Anabelle Kaube 11/3, Verena Bauer 3, Stefanie Rott 3, Julia Kranich 3/1, Grit Kschischow, Katharina Künstner, Julia Kübelsbeck, Susanne Schneider, Theresa Wyhnalek (je 1)