Herren 1 - Landesliga - 2018/2019
Abstiegsduell daheim gg HT München II
Ja – es ist geschafft. Die Herren 1 der Biber Handballer haben in einem wirklich dramatischen Spiel und dank einer tollen zweiten Halbzeit den Klassenerhalt in der Landesliga Süd geschafft. Nachdem die Jungs nicht bereits letzte Woche gegen Dachau (die bereits abgestiegen sind) alles unter Dach und Fach gebracht haben, mussten sie am Samstag nun gegen die HT München II mindestens ein Unentschieden einfahren – noch besser ein Sieg - um nicht in die Relegation um den Abstieg aus der Landesliga zu geraten. Die HT München II waren zum Siegen verdammt und so wurde es das erwartet kämpferische Spiel. Beide Teams wurden von ihrem Anhang lautstark angefeuert in diesem Kampf um den Klassenerhalt. Auch wurde entsprechend kampbetont die ersten Minuten absolviert. Man merkte beiden Teams an, dass dieses Spiel eminent wichtige zwei Punkte bringen musste. Die Abwehr dominierte zu Beginn des Spiels. Ganz gut, dass Alex Praegla im Zentrum die Jungs um ihn herum dirigierte. Er wechselte mit Lukas Donaubauer, der nur im Angriff spielte. Die Körpersprache der Biberherren stimmte. Sie waren motiviert bis in die Fingerspitzen. Auch lief die Anfangsphase entsprechend gut. Absetzten konnten sie sich jedoch nicht. Doch die Euphorie der Jungs wurde ab der 13 Minute etwas gedämpft. HT München II konnte in Führung gehen. Die Gäste bauten diese weiter aus. In dieser Phase stand auch die Abwehr der Biber auch nicht mehr gut. Immer wieder wurden sie ausgespielt. Der starke Rückraum der Gäste dirigierte das Spiel und brachte immer wieder ihre Spieler frei. Erschwerend für Altenerding kam hinzu, das Alex Praegla bei einer Abwehraktion einen Cut am Kinn bekam und vorerst nicht mehr eingesetzt werden konnte. Aber aufgeben – keine Chance. In der 21 Minute glichen die Jungs dann wieder aus. Und das Tempo blieb hoch. Nun konnte aber HT München II bis zur Halbzeit ihr Spiel den Bibern aufdrücken und so war es nicht verwunderlich, dass die SpVgg mit einem 11:13 Rückstand in die Halbzeitpause ging. Natürlich wurde in der Kabine an die Jungs appelliert alles zu geben. Der zwischenzeitliche Ausfall von Alex war zu kompensieren und nur als Team kann man hier bestehen und die Punkte behalten. Zwei Tore aufholen und dann in Führung gehen war die Parole. Tja was soll man sagen – was dann folgte war der Wahnsinn. Durch ein 7-Meter Tor und einem schönen Tor, beide von Christopher Schmalz, war der Ausgleich 13:13 hergestellt. Die Halle bebte (das wollten wir doch so!!!!!!!!!!!!!!!!) Es folgte dann erneut das Führungstor der HT. Doch dann begann das wovon man als Handballfan nur träumt – ein 7:0 Lauf der Biber – wann gab es das denn schon mal in eigener Halle. Es folgten Tore von Stefan Auenhammer, Lukas Donaubauer, Christopher Schmalz, Tobias Koburger und Quirin Huber. Eins schöner als das andere. Im Rückraum machte das Trio Auenhammer, Donaubauer und Schmalz kurzen Prozess mit den Gästen. Lukas dirigierte seinen Jungs hervorragend setzt aber auch mit Tore Zeichen. Am Kreis zeigte Quirin Huber erneut eine ganz starke Leistung – und ja auch die Außenspieler trafen in diesem Spiel. Alex Praegla ließ es sich nicht nehmen und stellte sich erneut in der Abwehr zur Verfügung und machte seine Sache sehr gut. Vor allem an Stefan Haase im Tor war für die Gäste Endstation. Er glänzte in diesem Spiel mit starken Paraden und nagelte das Tor zu. Bei dem Vorsprung von 20:14 konnte es sich Trainer Nadi Özedmir sogar erlauben den 17jährigen Youngster, Severin Henrich, ins Spiel zu bringen. Und dieser forderte immer wieder den Ball und ließ es sich nicht nehmen mit einem Rückraumhammer (und was für einer – das Torgehäuse hat gescheppert) ins obere rechte Eck das 24:16 zu markieren. Da waren nur noch 7 Minuten zu spielen. Würden sich die Jungs noch die Butter vom Brot nehmen lassen? Nein – die Gäste hatten dem Drang der Biber gar nichts mehr entgegen zu setzten. Nun konnten Quirin Huber mit zwei sehenswerten Toren und Stefan Auenhammer den Deckel zum 27:18 drauf machen. Der Jubel der Zuschauer und auch der Spieler waren nun grenzenlos. Der Klassenerhalt geschafft und der jubelnden Fangemeinde ist eine tolles kampfbetontes tolles Spiel gezeigt worden. Nun ist das letzte Spiel in Ismaning nur noch Makulatur – dort werden allerdings auch 4 Stammspieler aus privaten Gründen fehlen – umso wichtiger war es dass die Jungs nun alles klar gemacht haben. GLÜCKWUNSCH auch vom Schreiberling, der wohl der glühendste Fan von Euch ist. – See you next season.. Für die SpVgg spielten und trafen: Stefan Haase, Frank Lippert und Marc Sennefelder (alle Tor), Tobias Koburger 1, Bernhard Glas, Quirin Huber 6, Stephan Auernhammer 5/1, Christopher Schmalz 4/2, Alexander Praegla, Josef Wyhnalek 2, Thomas Peteranderl 2, Lukas Donaubauer 4, Severin Henrich 1 und Maxi Arnold 2