Ein unerwartetes Lebenszeichen

von

Bernd Heinzinger

  • Bericht

Eine nie erwartete Leistungssteigerung präsentierten die Handballerinnen der SpVgg Altenerding beim Heimspiel gegen die SSG Metten. Der Bezirksoberliga-Vorletzte spielte von der ersten bis zur letzten Minute konsequent und konzentriert. Als Belohnung gab es einen hohen 32:17 (14:7) Sieg.

Co-Trainerin Grit Kschischow strahlte: „Damit hätte ich nicht gerechnet. Aber wenn es läuft, dann läuft es einfach.“ Praktisch ab dem Anpfiff stand die SpVgg stabil in der Abwehr – auch spätere Wechsel sorgten für keine Schwächung im Defensivverbund. Nach vorne wurden die Chancen prima herausgespielt, Altenerding zeigte sich von praktisch allen Positionen gefährlich. Wenn Kschischow etwas zu bemängeln hatte, dann die Chancenverwertung: „Wir hätten vor der Pause deutlich mehr Tore werfen müssen, haben zu viele freie Würfe vermasselt.“

So blieb es bis zum 6:5 noch eng umkämpft, dann machten Altenerdings Frauen endgültig ernst. Aus dem Rückraum erzielte man sehenswerte Tore etwa durch Lena Prem, Janina Konrad oder Katharina Künstner. Das Trio zeigte sich ebenso in guter Spiellaune wie auch Sophie Lößl, Julia Kranich und der gesamte weitere Kader. Über ein 11:5 führten die Gastgeberinnen zur Pause bereits 14:7.

Noch durfte sich aber keiner sicher sein, dass es zum klaren Sieg reichen würde. Denn zu häufig waren die SpVgg-Frauen bislang eingebrochen. Gegen Metten allerdings machten sie einfach weiter. Am Kreis kämpfte die angeschlagene Verena Kaiser über 60 Minuten um jeden Ball, hinten hielt die bestens aufgelegte Hanna Obermair einen Ball nach dem anderen. Dank der weiterhin starken Abwehr gelang häufig das schnelle Spiel nach vorne mit einfachen Toren.

Zehn Minuten nach Wiederanpfiff führte die SpVgg 19:10, beim 23:13 hatte der Vorsprung erstmals zehn Tore erreicht. Am Ende lobte Kschischow: „Heute haben sich alle vorne gefährlich gezeigt, sind top motiviert angetreten.“ Trotz der schwierigen Situation in der Tabelle habe niemand den Kopf in den Stand gesteckt: „Die Erleichterung ist jetzt natürlich groß. Wir hatten unseren Spaß und haben neues Selbstvertrauen getankt.“

Bilder vom Spiel


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