Pflichtaufgabe erledigt

von

Bernd Heinzinger

  • Bericht

In beeindruckender Offensivlaune präsentierten sich die Altenerdinger
Handballer beim Bezirksligaschlusslicht Eintracht Dachau-Karlsfeld. Die Defensive sorgte zwar nicht immer für Jubel bei Trainer Simon Klawe, dennoch setzte sich seine Truppe klar mit 44:32 (20:13) durch.

Die Partie startete ausgeglichen, anfangs hätten seine Männer aber in der 6:0-Abwehr
zu passiv agiert: „Wir haben uns stets hinten reindrücken lassen, sind nicht den nötigen
Schritt herausgegangen.“ Nach 14 Minuten stand es 7:7, ehe sich Altenerding im eigenen Defensivverbund steigerte und nach vorne hohes Tempo präsentierte. Joseph Wyhnalek zeichnete sich häufig in erster und zweiter Welle aus, und im Positionsspiel zeigte Kilian Jödecke seine beste Saisonleistung. Immer wieder suchte er die tiefen Räume, traf entweder selbst oder holte einen Siebenmeter heraus. Jödecke traf beispielsweise zum 10:7, anschließend legten Jakob Köhler und Christian Loris weitere Buden für den Fünf-Tore-Lauf zum 12:7 drauf. Bis zur Halbzeit hatte die SpVgg ihren Vorsprung auf 20:13 ausgebaut, und alles nahm den vorher erwarteten Verlauf.

Im zweiten Abschnitt machten die Altenerdinger vorne druckvoll weiter. Dabei kam auch Ferdinand Menzel von seiner Außenposition häufig zum Abschluss, im Tor konnte sich die SpVgg auf Keeper Ferdinand Mayer verlassen. Nach dem 25:15 folgte eine kurze Schwächephase. Im Rückzugsverhalten habe jetzt die nötige Konzentration gefehlt, mahnte Klawe an.
Allerdings zeigte er Verständnis: „Bei einem so hohen Rückstand ist das auf unserem
Niveau nicht ungewöhnlich.“ Näher als auf sieben Tore, wie beim 26:19, kamen die
Hausherren in der Folge nicht heran. Die Altenerdinger hielten danach das Tempo weiterhin im sehr hohen Bereich. Und auch die Aggressivität in der Abwehr passte phasenweise. Dank einer guten Effektivität im Angriffsspiel erreichte der Tabellenführer beim 33:23 durch Tim Steininger wieder einen Abstand von zehn Treffern.

Bis zum Schluss ging es munter weiter, und angesichts von 44 Toren lobte der Trainer:
„Damit konnten wir ein gutes Zeichen an die Konkurrenz setzen.“ Die Nachlässigkeiten
in der Defensive müsse zwar abgebaut werden: „Dennoch sind mein Trainerteam und
ich mit der Vorstellung zufrieden.“

Bilder vom Spiel


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