Kein Happy End für SpVgg

von

Bernd Heinzinger

  • Bericht

Eine tolle Aufholjagd im zweiten Abschnitt brachte den Altenerdinger Handballerinnen keinen Erfolg. Sie mussten sich beim SC Freising mit 17:23 (6:9) geschlagen geben und bleiben mit 7:19 Punkten auf dem drittletzten Platz der Bezirksoberliga.

Trainerin Grit Kschischow, die das Team bis zum Saisonende betreut, erklärt: „In den
entscheidenden Phasen hatten wir leider nicht das nötige Glück.“ Es entwickelte sich zunächst eine torarme Begegnung. Nach gut 13 Minuten stand es gerade einmal 3:3,
wobei bei Altenerding das schnelle Spiel einfach noch nicht funktionierte. Die Gastgeberinnen machten es besser, und bald stand es 4:8 gegen die SpVgg, die zur Pause mit 6:9 im Rückstand lag.

Im zweiten Abschnitt sah es lange nach einem sehr souveränen Sieg Freisings aus,
doch nach dem 11:18 zeigten die Altenerdingerinnen Kampfgeist. Viel funktionierte über die Außenspielerinnen: Lena Popp, Julia Kübelsbeck und zwischendurch auch Katharina Künstner markierten einige schöne Tore, Popp etwa verwandelte zum 16:18 knappe sechs Minuten vor dem Abpfiff. Die Gäste waren kurz davor, die Partie zu drehen. Doch
Pfostenwürfe oder Fehlpässe beendeten die Hoffnungen. Nach zwei Gegentreffern
stand es wieder 16:20, ehe Lena Popp zwar noch einen Treffer zur Altenerdinger Bilanz
beisteuerte – mehr klappte aber nicht mehr.

Grit Kschischow zeigte sich trotz der Niederlage keineswegs unzufrieden mit dem Auftritt: „Die Frauen haben alles gegeben und sich gegen die Pleite gesträubt.“ Es habe einfach das letzte Quäntchen gefehlt: „Dennoch müssen wir nach der Leistung nicht den Kopf in den Sand stecken.“

Bilder vom Spiel


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