Altenerding tut sich schwer

von

Bernd Heinzinger

  • Bericht

Nur mit dem Ergebnis war Trainer Simon Klawe nach dem 32:27-Heimsieg (15:15) der Altenerdinger Handballer gegen den TSV Schleißheim zufrieden.

Vorallem in der ersten Hälfte seien seine Schützlinge zu passiv aufgetreten, hätten das gewohnte Tempospiel vermissen lassen. Daher lagen die Gastgeber nach einer Viertelstunde 4:7 hinten. Dann packte Ferdinand Menzel zwei starke Würfe aus dem Rückraum aus. In der Folge traten die Biber vorne zwar gradliniger auf, agierten aber weiter zu abwartend. Mit dem 10:10 durch Menzel gelang dennoch erstmals der Ausgleich. Wenig später brachte Sebastian Forster sein Team erstmals 12:11 in Führung. Beim Stand von 15:15 ging es in die Pause.

In der Kabine fand Klawe offenbar die richtigen Worte, denn seine Schützlinge steigerten sich in der zweiten Spielhälfte. Forster und Moritz Sturm packten hinten robuster zu, generell stand das Abwehrzentrum jetzt sicher. Nach vorne präsentierte sich Tim Steininger in starker Verfassung. Er hatte am Ende zehn Treffer in seiner Bilanz: „Er hat einige entscheidende Tore gemacht“, so Klawe, „dass es am Ende zweistellig war, ist mir gar nicht aufgefallen“.

Aber gerade in kniffligen Situationen war Steininger parat. Mit seinen Buden zum 20:17, 22:20 der 24:21 sorgte er mit dafür, dass die Führung blieb. Bis zum 24:22 war es dennoch einigermaßen eng. Die abstiegsgefährdeten Schleißheimer wollten sich nicht abwimmeln lassen. Dann machte die SpVgg aber binnen drei Minuten fünf Tore und mit dem 28:23 war die Vorentscheidung gefallen. Dabei hat sich auch der größere Kader der Altenerdinger bemerkbar gemacht.

Am Ende stand der Sieg für den Tabellendritten der Bezirksoberliga. Gegen Titelkontrahent ASV Dachau müsse das Tempospiel mit erster und zweiter Welle aber deutlich besser klappen, so Klawe.

Bilder vom Spiel


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